Ihre persönliche Auswertung
Satellitengestützte Ersteinschätzung von Dachpotenzial, Anlagengröße und Wirtschaftlichkeit — aufbereitet auf 21 Seiten, mit allen Annahmen offen gelegt.
Analyse-Objekt
* Beispielrechnung mit den auf Seite 8 und 21 offengelegten Annahmen (Verbrauch, Strompreis, Einspeisevergütung). Alle Werte sind Näherungen einer automatisierten Ersteinschätzung.
Standort im eigenen Servicegebiet: Neustadt bei Coburg liegt in unserer Region (Coburg · Kronach · Lichtenfels · Sonneberg). Ein Ansprechpartner, eine Rechnung — Installation durch zertifizierte IBC Solar Fachbetriebe.
Abschnitt 1
Ihr Dach bietet gute Voraussetzungen für Photovoltaik: eine große Südwest-Hauptfläche, solide Sonneneinstrahlung und Platz für deutlich mehr Module, als Ihr Haushalt benötigt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.
| Nutzbare Dachfläche | 94,3 m² (7 Dachsegmente) |
| Beste Fläche | 40,7 m² · Südwest (Azimut 233°) · 52° Neigung |
| Maximale Belegung | 48 Module (19,2 kWp) |
| Empfohlene Anlage | 8,0 kWp · 20 Module à 400 W |
| Prognose-Ertrag | 7.394 kWh/Jahr · 924 kWh je kWp |
| Sonnenstunden am Standort | 1.011 h/Jahr |
| CO₂-Einsparung* | ≈ 2,8 t pro Jahr |
* Beispielrechnung — Annahmen auf Seite 8 und Seite 21.
Abschnitt 2
Aus Satelliten- und Geodaten haben wir 7 Dachsegmente vermessen. Die Skizze zeigt die Lage der Flächen und die Einstrahlungs-Tendenz (Heatmap-Prinzip); die Tabelle listet die fünf größten Segmente.
| Segment | Lage | Fläche | Neigung | Azimut | Einschätzung |
|---|---|---|---|---|---|
| S1 | Hauptfläche Südwest | 40,7 m² | 52° | 233° | sehr gut — Belegungsfläche |
| S2 | Hauptfläche Nordost | 41,6 m² | 53° | 66° | bedingt — Erweiterungsreserve |
| S3 | Nebenfläche | 22,3 m² | – | – | ergänzend nutzbar |
| S4 | Nebenfläche | 20,5 m² | – | – | ergänzend nutzbar |
| S5 | Nebenfläche | 18,6 m² | – | – | ergänzend nutzbar |
Zwei weitere Kleinsegmente (S6/S7) liegen unter der Mindestgröße für eine sinnvolle Modulbelegung. Die nutzbare Fläche von 94,3 m² ergibt sich nach Abzug von Randabständen, Störflächen und Kleinsegmenten. Bilddaten-Qualität am Standort: MEDIUM — die Vermessung wird beim Vor-Ort-Termin verifiziert.
Abschnitt 3
Wie viel Sonne erreicht die einzelnen Flächen? Der Einstrahlungs-Index setzt jedes Segment ins Verhältnis zur besten Fläche Ihres Dachs (S1 = 100 %) — modelliert aus Sonnenstand, Neigung und Azimut am Standort 50.3348° N.
Sonnenverlauf über Ihrem Dach
| Segment | Ausrichtung / Neigung | Index | spez. Ertrag (Modell) | |
|---|---|---|---|---|
| S1 Südwest | 233° / 52° | 100 % | 924 kWh/kWp (Referenz) | |
| S3–S5 Nebenflächen | – (Näherung) | ≈ 75–85 % | ≈ 700–790 kWh/kWp | |
| S2 Nordost | 66° / 53° | ≈ 62 % | ≈ 575 kWh/kWp |
Die 233°-Ausrichtung verschiebt den Ertragsschwerpunkt in den Nachmittag und frühen Abend — genau dann, wenn in den meisten Haushalten der Verbrauch steigt. Das stützt die Eigenverbrauchsquote der Beispielrechnung (28 % ohne Speicher, S. 8).
Der Index bildet Ausrichtung und Neigung ab — nicht die punktuelle Verschattung durch Nachbarbäume, Gauben, Kamine oder Antennen. Bei Bilddaten-Qualität MEDIUM wird genau das beim Vor-Ort-Termin verifiziert; bei nachgewiesener Teilverschattung helfen Leistungsoptimierer (S. 6).
Modellwerte auf Basis von Sonnenstand, Neigung und Azimut; Nebenflächen ohne belastbare Einzelwerte aus den Satellitendaten — daher als Spanne angegeben.
Abschnitt 4
Empfohlen wird eine 8,0-kWp-Anlage mit 20 Modulen, vollständig auf der Südwest-Hauptfläche (S1). Sie passt zur Größe Ihres Haushalts, lässt Reserve für Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe — und die Nordost-Fläche bleibt als Erweiterung frei.
Belegungsplan S1 (Südwest)
| DC-Leistung | 8,0 kWp |
| Module | 20 × 400 W |
| Fläche je Modul | ≈ 1,95 m² |
| Belegte Fläche | ≈ 39 m² auf S1 (40,7 m²) |
| Prognose-Ertrag | 7.394 kWh/Jahr |
| Spezifischer Ertrag | 924 kWh je kWp |
Abschnitt 5
Herstellerneutraler Überblick über die drei wichtigsten Komponenten-Entscheidungen. Die konkrete Auswahl trifft der Fachbetrieb passend zu Dach, Zählerschrank und Budget.
| Option | Stärken | Zu beachten |
|---|---|---|
| String-Wechselrichter | Bewährt, günstig, effizient; Standard für unverschattete Dächer | Kein Speicheranschluss — Nachrüstung braucht separaten Batterie-Wechselrichter |
| Hybrid-Wechselrichter | Speicher direkt anschließbar („speicherready"), ein Gerät für PV + Batterie | Etwas teurer; sinnvoll, wenn Speicher geplant oder später wahrscheinlich ist |
| Leistungsoptimierer | Mehrertrag bei Teilverschattung, Überwachung je Modul | Mehrkosten und mehr Elektronik auf dem Dach — nur bei nachgewiesener Verschattung sinnvoll (S. 4) |
| Option | Stärken | Zu beachten |
|---|---|---|
| Mono PERC | Günstig und millionenfach bewährt | Wirkungsgrad etwas unter aktuellen n-Typ-Zellen |
| Mono TOPCon (n-Typ) | Höherer Wirkungsgrad, besseres Schwachlicht- und Temperaturverhalten — heutiger Marktstandard | Geringfügig teurer als PERC |
| Glas-Glas-Ausführung | Sehr langlebig, häufig ~30 Jahre Produktgarantie | Etwas schwerer und teurer — Statik prüft der Fachbetrieb |
| Option | Stärken | Zu beachten |
|---|---|---|
| LFP (Lithium-Eisenphosphat) | Sehr sicher, zyklenfest, langlebig — heutiger Standard im Heimspeicher | Etwas geringere Energiedichte (mehr Volumen bei gleicher Kapazität) |
| NMC (Nickel-Mangan-Cobalt) | Kompakt, hohe Energiedichte | Thermisch empfindlicher; im Heimspeicher-Segment rückläufig |
Abschnitt 6
7.394 kWh pro Jahr, verteilt nach dem typischen Einstrahlungsverlauf am Standort (1.011 Sonnenstunden/Jahr). Rund zwei Drittel des Ertrags fallen von April bis September an.
Monatswerte in kWh · Spitzenmonat Juni hervorgehoben · DC-Modell, typisierte Monatsverteilung
| Monat | Ertrag | Anteil |
|---|---|---|
| Januar | 222 kWh | 3,0 % |
| Februar | 355 kWh | 4,8 % |
| März | 606 kWh | 8,2 % |
| April | 799 kWh | 10,8 % |
| Mai | 902 kWh | 12,2 % |
| Juni | 932 kWh | 12,6 % |
| Monat | Ertrag | Anteil |
|---|---|---|
| Juli | 917 kWh | 12,4 % |
| August | 828 kWh | 11,2 % |
| September | 665 kWh | 9,0 % |
| Oktober | 518 kWh | 7,0 % |
| November | 340 kWh | 4,6 % |
| Dezember | 311 kWh | 4,2 % |
Einordnung: Der spezifische Ertrag von 924 kWh je kWp ist für eine steile Südwest-Fläche (52°) in Oberfranken ein solider Wert. Die steile Neigung dämpft die Sommerspitze leicht, verbessert dafür die Erträge in Frühjahr und Herbst sowie das Abrutschen von Schnee.
Abschnitt 7
Beispielrechnung für die 8,0-kWp-Anlage. Alle Annahmen stehen offen in der Box — ändern sich Strompreis oder Verbrauch, ändert sich das Ergebnis entsprechend.
Annahmen der Beispielrechnung
* Typischer Richtwert ohne Speicher bei diesem Verhältnis von Erzeugung zu Verbrauch. Einspeisevergütung: 7,70 ct/kWh (EEG Überschusseinspeisung ≤ 10 kWp, Stand 2026 — Details S. 14). Investition: beispielhafter schlüsselfertiger Preis inkl. Montage, 0 % MwSt. auf PV (seit 2023).
| Reststrombezug aus dem Netz | 2.730 kWh/J ≈ 955 €/J |
| Stromkosten vor PV (zum Vergleich) | 4.800 kWh × 0,35 € = 1.680 €/J |
| Betrieb (Versicherung, Wartungsrücklage) | nicht eingerechnet — typ. 1–2 % der Investition/J (S. 17) |
Konservative Vereinfachung: konstanter Strompreis über die Laufzeit und keine Betriebskosten — steigende Strompreise verbessern das Ergebnis, Betriebskosten mindern es. Beides wird im verbindlichen Angebot des Fachbetriebs konkret beziffert.
Abschnitt 8
Ein Batteriespeicher mit 6,4 kWh verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend. Die Eigenverbrauchsquote steigt in der Beispielrechnung von 28 % auf 52 % — und die Autarkie von 43 % auf 80 %.
Zusätzliche Annahmen
* Typischer Richtwert für 8 kWp + 6,4 kWh Speicher bei 4.800 kWh Verbrauch. Auch auf den Speicher: 0 % MwSt.
| Mehr-Ersparnis durch Speicher | 1.619 − 1.135 = 484 €/Jahr |
| Mehrkosten Speicher | 4.500 € |
| Speicher-Amortisation (isoliert) | 4.500 ÷ 484 ≈ 9,3 Jahre |
| Reststrombezug aus dem Netz | 955 kWh/J ≈ 334 €/J |
Der Speicher rechnet sich in dieser Beispielrechnung innerhalb der üblichen Garantiezeiträume (meist 10 Jahre) — sein Hauptnutzen bleibt aber die Unabhängigkeit: 80 % Ihres Stroms kommen dann vom eigenen Dach. Ob sich ein Speicher für Sie lohnt, hängt vor allem von Ihrem Abendverbrauch ab — das klären wir im Beratungsgespräch.
Abschnitt 9
Drei sinnvolle Anlagengrößen für Ihr Dach im direkten Vergleich — jeweils ohne Speicher gerechnet, mit denselben Annahmen wie auf Seite 8.
| Kompakt 6,4 kWp |
Empfehlung 8,0 kWp |
Maximal+ 9,6 kWp |
|
|---|---|---|---|
| Module (à 400 W) | 16 | 20 | 24 |
| Prognose-Ertrag | 5.973 kWh/J | 7.394 kWh/J | 8.789 kWh/J |
| Spezifischer Ertrag | 933 kWh/kWp | 924 kWh/kWp | 916 kWh/kWp |
| Eigenverbrauchsquote (Annahme) | 32 % | 28 % | 25 % |
| Jährliche Ersparnis* | 982 € | 1.135 € | 1.277 € |
| Investition (Beispiel)* | 10.900 € | 12.900 € | 14.700 € |
| Amortisation* | ≈ 11,1 J. | ≈ 11,4 J. | ≈ 11,5 J. |
| Autarkiegrad (ohne Speicher)* | 40 % | 43 % | 46 % |
| Flächenbedarf | ≈ 31 m² | ≈ 39 m² (nur S1) | ≈ 47 m² (S1 + Nebenfläche) |
Geringste Investition, höchste Eigenverbrauchsquote. Sinnvoll, wenn das Budget im Vordergrund steht und keine Wärmepumpe oder E-Auto geplant sind.
Bestes Verhältnis aus Ertrag, Investition und Flächennutzung — passt vollständig auf die Südwest-Fläche und lässt alle Erweiterungen offen.
Höchster Ertrag und höchste Einspeisung. Interessant, wenn Wärmepumpe oder E-Auto konkret geplant sind — dann steigt auch die Eigenverbrauchsquote.
* Beispielrechnung mit den Annahmen von Seite 8; Investitionen sind beispielhafte schlüsselfertige Preise (0 % MwSt.). Verbindliche Preise nennt das Angebot des Fachbetriebs.
Abschnitt 10
E-Auto und Wärmepumpe machen aus Ihrem Dach ein kleines Kraftwerk für Mobilität und Heizung. Ihr Dach hat die Reserve dafür: bis zu 48 Module (19,2 kWp) sind möglich.
| Heute Haushalt |
+ E-Auto (Wallbox) |
+ E-Auto & Wärmepumpe |
|
|---|---|---|---|
| Strombedarf pro Jahr | 4.800 kWh | 7.300 kWh | 10.800 kWh |
| Passende Anlagengröße | 8,0 kWp · 20 Mod. | 9,6 kWp · 24 Mod. | 12,0 kWp · 30 Mod. |
| Prognose-Ertrag | 7.394 kWh/J | 8.789 kWh/J | ≈ 10.170 kWh/J |
| Eigenverbrauchsquote (Annahme) | 28 % | 40 % | 45 % |
| Selbst genutzter Solarstrom | 2.070 kWh | 3.516 kWh | 4.577 kWh |
| Jährliche Ersparnis* | 1.135 € | 1.637 € | 2.033 € |
| Autarkiegrad* | 43 % | 48 % | 42 % |
Entspricht rund 13.000 km Fahrleistung (18 kWh/100 km). Wer bevorzugt tagsüber lädt (Wallbox mit PV-Überschussladen), hebt die Eigenverbrauchsquote deutlich — in der Beispielrechnung von 28 % auf 40 %.
Entspricht ca. 12.000 kWh Heizwärme bei Jahresarbeitszahl 3,5. Ehrlich gesagt: Der WP-Bedarf fällt überwiegend im Winter an, wenn PV wenig liefert — der Autarkiegrad steigt daher trotz größerer Anlage nicht, die Ersparnis aber schon.
Sind E-Auto oder Wärmepumpe in den nächsten Jahren realistisch, lohnt die Auslegung Richtung 9,6–12,0 kWp. Ab ca. 10 kWp wird zusätzlich die Nordost-Fläche belegt — deren geringerer spezifischer Ertrag (≈ 62 % der Südwest-Fläche, S. 4) ist im 12-kWp-Wert von ≈ 10.170 kWh/J bereits eingerechnet. Sinnvoll vorbereiten: Hybrid-Wechselrichter mit Reserve und Leerrohr zur Wallbox.
* Beispielrechnung mit den Annahmen von S. 8 (0,35 €/kWh, 7,70 ct/kWh); Eigenverbrauchsquoten sind Annahmen für Tagladen bzw. typisches Wärmepumpen-Profil. Hinweis: Ab > 10 kWp gelten leicht andere EEG-Sätze für den übersteigenden Anteil — Details klärt das Angebot.
Abschnitt 11
Kumulierter Netto-Verlauf ab Investition, mit 0,4 % Modul-Degradation pro Jahr und konstanten Preisen (konservativ). Break-even: ohne Speicher im 12. Jahr, mit Speicher im 11. Jahr.
| Jahr | Ertrag | Ersparnis ohne Sp. | kumuliert netto | Ersparnis mit Sp. | kumuliert netto |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 7.394 kWh | 1.135 € | −11.765 € | 1.619 € | −15.781 € |
| 2 | 7.364 kWh | 1.130 € | −10.635 € | 1.613 € | −14.168 € |
| 3 | 7.335 kWh | 1.125 € | −9.510 € | 1.606 € | −12.562 € |
| 4 | 7.306 kWh | 1.121 € | −8.389 € | 1.600 € | −10.963 € |
| 5 | 7.276 kWh | 1.116 € | −7.273 € | 1.593 € | −9.370 € |
| 6 | 7.247 kWh | 1.112 € | −6.160 € | 1.587 € | −7.783 € |
| 7 | 7.218 kWh | 1.108 € | −5.053 € | 1.581 € | −6.202 € |
| 8 | 7.189 kWh | 1.103 € | −3.950 € | 1.574 € | −4.628 € |
| 9 | 7.161 kWh | 1.099 € | −2.851 € | 1.568 € | −3.060 € |
| 10 | 7.132 kWh | 1.094 € | −1.757 € | 1.562 € | −1.498 € |
| 11 | 7.104 kWh | 1.090 € | −667 € | 1.555 € | +57 € |
| 12 | 7.075 kWh | 1.086 € | +419 € | 1.549 € | +1.606 € |
| 14 | 7.019 kWh | 1.077 € | +2.577 € | 1.537 € | +4.686 € |
| 16 | 6.963 kWh | 1.068 € | +4.718 € | 1.525 € | +7.741 € |
| 18 | 6.907 kWh | 1.060 € | +6.842 € | 1.512 € | +10.772 € |
| 20 | 6.852 kWh | 1.051 € | +8.949 € | 1.500 € | +13.778 € |
| Summe Ersparnis über 20 Jahre | 21.849 € | netto +8.949 € | 31.178 € | netto +13.778 € | |
Zwischenjahre 13/15/17/19 aus Platzgründen ausgeblendet — Verlauf siehe Kurve. Beispielrechnung, Annahmen S. 8/9 und 21.
Abschnitt 12
Zwei Kennzahlen entscheiden über die Wirtschaftlichkeit: Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen (Eigenverbrauchsquote) — und wie viel Ihres Verbrauchs die Anlage abdeckt (Autarkiegrad).
Ohne Speicher
Mit Speicher (6,4 kWh)
Eigenverbrauchsquote = Anteil des Solarstroms, den Sie selbst nutzen. Jede selbst genutzte kWh spart 0,35 € — eingespeist bringt sie nur 7,7 ct.
Autarkiegrad = Anteil Ihres Verbrauchs, den die Anlage deckt. Er bestimmt, wie unabhängig Sie von Strompreisen werden.
Quoten sind typische Richtwerte für dieses Verhältnis von Erzeugung (7.394 kWh) zu Verbrauch (4.800 kWh); Ihr tatsächliches Nutzungsprofil kann abweichen.
Abschnitt 13
Geprüfte Rahmenbedingungen für Ihre Anlage in Neustadt bei Coburg — auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Stand 16.08.2026, ohne Gewähr.
Seit 2023 und unbefristet gilt der Nullsteuersatz für Lieferung und Installation von PV-Anlagen auf Wohngebäuden — einschließlich Batteriespeicher. Bei Anlagen bis 30 kWp ist die Voraussetzung automatisch erfüllt; Ihre 8,0-kWp-Anlage liegt deutlich darunter.
Einnahmen aus dem Betrieb kleiner PV-Anlagen sind einkommensteuerfrei — seit 2025 einheitlich bis 30 kWp je Wohneinheit (max. 100 kWp je Person). Ihre Einspeisevergütung bleibt damit steuerfrei; eine Gewinnermittlung entfällt.
Für Dachanlagen bis 10 kWp mit Inbetriebnahme 01.08.2026–31.01.2027: 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung (Überschuss) bzw. 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung — festgeschrieben für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr. Hinweis Solarspitzengesetz (seit 25.02.2025): In Viertelstunden mit negativem Börsenpreis wird nicht vergütet (Ausgleich durch Verlängerung der Vergütungsdauer); ohne Smart Meter ist die Einspeisung auf 60 % der Nennleistung begrenzt.
Zinsgünstiger Kredit für PV-Anlage und Speicher, bis zu 100 % der Investitionskosten; kein Tilgungszuschuss. Der Zins ist bonitätsabhängig — aktuelle Konditionen im KfW-Konditionenanzeiger. Antrag über Ihre Hausbank, vor Vorhabensbeginn.
| Freistaat Bayern | Kein Landesprogramm: Das 10.000-Häuser-/PV-Speicher-Programm wurde 2022 eingestellt, eine Wiederaufnahme ist nicht vorgesehen. Der Freistaat fördert PV/Speicher für Privathaushalte 2026 nicht. |
| Stadt Neustadt b. Coburg | Kein PV-/Speicher-Förderprogramm („Jung kauft Alt" und Städtebauförderung betreffen keine Photovoltaik). |
| Landkreis Coburg | 2023 wurde ein „Förderprogramm Klimaschutz" beschlossen (u. a. Batteriespeicher 100 €/kWh, Wallbox 250 €). Der aktive Status 2026 ist nicht öffentlich belegt — bitte beim Landratsamt Coburg, Klimaschutz, Tel. 09561 514-5108 erfragen. |
| Netzanschluss | Zuständiger Verteilnetzbetreiber ist die SWN Netze GmbH (Stadtwerke Neustadt b. Coburg): Anmeldung über deren Netzanschlussportal. Zusätzlich Pflicht-Registrierung im Marktstammdatenregister binnen eines Monats nach Inbetriebnahme. |
Abschnitt 14
Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach ersetzt Strom aus dem deutschen Netzmix. Gerechnet mit einem Emissionsfaktor von 0,38 kg CO₂ je kWh (Annahme, Größenordnung des deutschen Strommixes).
Nach gängigen Studien erzeugt eine PV-Anlage in Deutschland die für ihre Herstellung benötigte Energie innerhalb von etwa 1–2 Jahren — bei über 20 Jahren Nutzungsdauer ein deutlich positiver Saldo.
Module halten typischerweise 25–30+ Jahre (Leistungsgarantien der Hersteller meist 25 Jahre). Glas, Aluminium und Silizium sind über etablierte Rücknahmesysteme recycelbar.
Alle Vergleichswerte sind gerundete Richtgrößen zur Einordnung, keine exakte Ökobilanz. Der tatsächliche Klimaeffekt hängt vom künftigen Strommix ab.
Abschnitt 15
Drei übliche Wege, eine Anlage dieser Größe zu bezahlen. Wir vermitteln keine Kredite — diese Seite ordnet nur ein, was Sie bei Ihrer Hausbank ansprechen können.
Einfachster Weg: keine Zinskosten, volle Ersparnis ab Tag 1. Die Beispielrechnung dieser Analyse (S. 8–12) geht von Eigenkapital aus.
Förderkredit „Erneuerbare Energien – Standard" für PV und Speicher. Beantragung vor Vorhabensbeginn über die Hausbank; Konditionen bonitäts- und marktabhängig.
Viele Banken bieten Modernisierungs- oder Solarkredite ohne Grundbucheintrag. Auch eine Kombination mit Eigenkapital ist üblich.
Die Solar-Ersparnis trägt in diesem Beispiel einen großen Teil der Rate — mit Speicher liegt sie in der Größenordnung der Rate. Nach Ende der Kreditlaufzeit läuft die Ersparnis vollständig für Sie weiter. Wichtig: Während der Kreditphase ist der Netto-Effekt geringer als bei Eigenkapital; die Amortisation verschiebt sich um die Zinskosten.
Abschnitt 16
Eine PV-Anlage läuft weitgehend wartungsarm — ganz kostenlos ist der Betrieb über 20 Jahre aber nicht. Diese Posten sollten Sie einplanen; in den Beispielrechnungen (S. 8–12) sind sie bewusst nicht enthalten.
| Posten | Richtwert | Hinweis |
|---|---|---|
| Versicherung | 0–90 €/J | Oft als Baustein der Wohngebäudeversicherung (Anlage dort anzeigen!), alternativ eigene PV-Police inkl. Ertragsausfall |
| Wartung & Sichtprüfung | 50–100 €/J | Rücklage; elektrische Prüfung ca. alle 4 Jahre empfohlen, Reinigung bei 52° Dachneigung selten nötig |
| Monitoring | meist 0 € | Hersteller-App des Wechselrichters, in der Regel im Lieferumfang enthalten |
| Messstellenbetrieb | ≈ 20 €/J | Zweirichtungszähler (moderne Messeinrichtung); mit Smart Meter mehr — gesetzliche Preisobergrenzen |
| Rücklage Wechselrichter | ≈ 100 €/J | Rechnerisch: Tausch nach typ. 12–15 Jahren, ca. 1.200–1.800 € |
| Summe (Größenordnung) | 150–250 €/J | ≈ 1–2 % der Investition (12.900 €) pro Jahr |
Ein Blick pro Monat in die App genügt: Liegt der Ertrag in der Größenordnung der Prognose (924 kWh je kWp, minus 0,4 % Degradation pro Jahr), ist alles in Ordnung. Abweichungen nach unten zeigen Defekte oder Verschattung früh — bevor sie Geld kosten.
Module: meist 25 Jahre Leistungsgarantie (Glas-Glas oft ~30 Jahre Produktgarantie, S. 6). Wechselrichter: typ. 5–10 Jahre, oft verlängerbar. Speicher: meist 10 Jahre. Die Gewährleistung des Fachbetriebs für die Montage kommt hinzu.
Alle Beträge sind Richtwerte zur Orientierung; tatsächliche Kosten hängen von Versicherer, Messstellenbetreiber und gewählten Komponenten ab. Konservativ gerechnet: konstante Preise, keine Strompreissteigerung — diese würde das Ergebnis verbessern.
Abschnitt 17
Den Papierkram übernimmt fast vollständig der Fachbetrieb. Damit Sie wissen, was im Hintergrund passiert: die vier Formalschritte für Ihre Anlage in Neustadt bei Coburg.
Der Fachbetrieb meldet die Anlage vor der Montage bei der SWN Netze GmbH an. Für Anlagen bis 30 kWp gilt das vereinfachte Verfahren: Antwortet der Netzbetreiber nicht binnen eines Monats, gilt der Anschluss als bestätigt (§ 8 EEG).
SWN Netze setzt einen Zweirichtungszähler. Ohne Smart Meter ist die Einspeisung nach dem Solarspitzengesetz auf 60 % der Nennleistung begrenzt (S. 14) — für den Eigenverbrauch ohne Nachteil.
Der Fachbetrieb nimmt die Anlage mit Inbetriebnahmeprotokoll in Betrieb. Ab diesem Datum läuft die EEG-Vergütung von 7,70 ct/kWh — festgeschrieben für 20 Jahre plus Inbetriebnahmejahr.
Sie registrieren Anlage und Speicher (zwei Einträge!) binnen eines Monats nach Inbetriebnahme auf marktstammdatenregister.de — sonst droht der Verlust der Vergütung. Online in ca. 30 Minuten erledigt; wir unterstützen Sie dabei.
| Fachbetrieb | Netzanschlussbegehren, technische Unterlagen, Inbetriebnahmeprotokoll, Elektro-Abnahme |
| SWN Netze GmbH | Anschlusszusage, Zählertausch, Auszahlung der Einspeisevergütung |
| Sie (mit unserer Hilfe) | Registrierung im Marktstammdatenregister, Versicherung informieren (S. 17) |
Abschnitt 18
Von der Analyse zum fertigen Angebot — in klaren Schritten, ohne Verpflichtung.
Über unseren Partner Aroundhome wird Ihre Anfrage kurz validiert — damit sichergestellt ist, dass Ihr Vorhaben zu einem passenden Fachbetrieb passt.
Sie werden mit bis zu drei geprüften, zertifizierten Solar-Fachbetrieben aus Ihrer Region zusammengebracht. Kein Adress-Verkauf an beliebige Anbieter.
Ein Fachbetrieb schaut sich Dach, Zählerschrank und Gegebenheiten vor Ort an — die Grundlage für eine belastbare Planung.
Sie erhalten ein verbindliches Angebot mit Komponenten, Preisen und Zeitplan. Erst dann entscheiden Sie — unverbindlich bis zu diesem Punkt.
Ihr Standort liegt in unserem eigenen Servicegebiet (Region Coburg · Kronach · Lichtenfels · Sonneberg · Neustadt b. Coburg): Hier begleiten wir Beratung, Planung und Koordination selbst — die Installation übernehmen zertifizierte IBC Solar Fachbetriebe. Ein Ansprechpartner, eine Rechnung.
Abschnitt 19
Vom Report bis zur ersten eigenen Kilowattstunde — realistische Zeitspannen für die Region Coburg, abhängig von Auslastung der Fachbetriebe und Materialverfügbarkeit.
Dieser Report: Dachpotenzial, Anlagengröße, Wirtschaftlichkeit — kostenlos und unverbindlich.
Beratungsgespräch, dann prüft der Fachbetrieb Dach, Statik, Verschattung und Zählerschrank vor Ort (S. 19).
Komponenten, Preise, Zeitplan — erst mit Ihrer Unterschrift entsteht eine Verpflichtung.
Gerüst, Unterkonstruktion, Module, Elektrik — die eigentliche Dachmontage dauert meist nur 1–3 Tage.
Zählertausch durch SWN Netze, Inbetriebnahmeprotokoll — ab jetzt läuft die EEG-Vergütung (S. 18).
Pflicht-Registrierung von Anlage und Speicher binnen eines Monats nach Inbetriebnahme (Frist!).
| kWp | Kilowatt-Peak: Nennleistung der Anlage — hier 8,0 kWp |
| Spezifischer Ertrag | kWh je kWp und Jahr — hier 924 kWh/kWp |
| Eigenverbrauchsquote | Anteil des Solarstroms, den Sie selbst nutzen (28 % / 52 % mit Speicher) |
| Autarkiegrad | Anteil Ihres Verbrauchs (4.800 kWh), den die Anlage deckt (43 % / 80 %) |
| Amortisation | Zeitpunkt, ab dem die Ersparnisse die Investition übersteigen |
| EEG-Vergütung | Gesetzliche Vergütung je eingespeister kWh — hier 7,70 ct (S. 14) |
| Degradation | Altersbedingter Leistungsverlust der Module — angesetzt 0,4 %/Jahr |
| Hybrid-Wechselrichter | Wechselrichter mit direktem Speicheranschluss (S. 6) |
| Azimut | Himmelsrichtung der Dachfläche — S1: 233° (Südwest) |
| MaStR | Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur — Pflichtregister (S. 18) |
Abschnitt 20
| Standort | 50.3348° N, 11.1140° O · Mozartstraße 17, 96465 Neustadt b. Coburg |
| Dachvermessung | Satelliten- und Geodaten; 7 Segmente erkannt, Bilddaten-Qualität MEDIUM |
| Ertragsmodell | DC-Modell auf Basis von Einstrahlung, Neigung und Azimut je Segment (1.011 Sonnenstunden/J) |
| Monatsverteilung | Typisierter Einstrahlungsverlauf für den Standort (S. 7) |
| Parameter | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Haushaltsverbrauch | 4.800 kWh/J | Ihre Angabe / typischer 4-Personen-Haushalt |
| Strompreis | 0,35 €/kWh | Annahme, konstant über die Laufzeit |
| Einspeisevergütung | 0,077 €/kWh | EEG Überschusseinspeisung ≤ 10 kWp, Inbetriebnahme 08/2026–01/2027 |
| Eigenverbrauchsquote | 28 % / 52 % | Richtwerte ohne / mit Speicher (6,4 kWh) |
| Modulleistung | 400 W | Marktübliche Modulklasse |
| Degradation | 0,4 %/J | Typischer Herstellerwert |
| Investitionen | 10.900–17.400 € | Beispielpreise schlüsselfertig, 0 % MwSt. |
| CO₂-Faktor Netzstrom | 0,38 kg/kWh | Größenordnung deutscher Strommix |
| Nicht eingerechnet | – | Betriebskosten (S. 17), Strompreissteigerung, Kreditzinsen (S. 16) |
Diese Dach-Analyse ist eine automatisierte Ersteinschätzung auf Basis von Satelliten- und Geodaten sowie Ihren Angaben. Alle Werte sind Näherungen und dienen der Orientierung. Ertrag, Kosten und Wirtschaftlichkeit hängen von der konkreten Anlage, Ihrem Verbrauch und den Gegebenheiten vor Ort ab und werden erst im Vor-Ort-Termin verbindlich ermittelt. Es entstehen für Sie keine Kosten und keine Verpflichtung.